Der vielleicht größte Schatz. Wesentliches in wenigen Worten

Aphorismen zu schreiben, ist der Versuch, eine An- oder Einsicht in wenige Worte zu fassen – und glaubhaft zu machen, dass es dem nichts hinzuzufügen gibt. Mit diesem Satz definiert Markus Mirwald das literarische Genre, mit dem er sich bevorzugt beschäftigt. Continue reading


Genre: Aphorismen, Sentenzen
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… und aus bist du

Nika Lubitsch hat mit »… und aus bist du«, dem Erstling einer neuen Reihe von Berlin-Krimis, ein spannendes Feld betreten: Gemeinsam mit Michael Hellmann, einem langjährigen Ermittler bei einer Berliner Mordkommission, schreibt sie Polizei-Krimis mit dem Anspruch, die Realität ohne Sozialromantik abzubilden und die Möglichkeiten der Zukunft aufzuzeigen. Der Leser wartet nun gespannt darauf, ob diese Besonderheit das Buch einzigartig und unverwechselbar macht. Continue reading


Genre: Krimi, Polizei-Krimi
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Nie weit genug

Aus einem kleinen Kaff im Sauerland bricht die 21-jährige Marleen Richtung Kanada auf, um ihre Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer zu stillen. Ihre Reisetasche birgt ein paar Klamotten, ein Ticket nach Vancouver, eine bescheidene Barschaft und ihren Talisman, einen roten Granat. Dieser Granat soll sie auf ihrer Reise in die unbekannte Ferne beschützen und ihr Glück bringen. Continue reading


Genre: Biographien, Erfahrungen, Frauenliteratur, Romane
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Mandergrimm – Das Buch der Magoi

MandergrimmIn diesem Buch geht es um einen jungen Kobold namens Nimrod, der sich in Aura, eine Elfe verliebt. Doch leider ist Aura bereits Jaris, einem auserwählten Mann des bösartigen Königs versprochen worden. Zudem kommt noch hinzu, dass ein Kobold, der sich zu der Liebe zu einer Elfe bekennt, grundsätzlich mit dem Tode bestraft wird. Jedoch ist Nimrod so leicht nicht zu töten. Doch schafft er es auch, seine Liebste aus den Händen von dem machthungrigen Günstling des bösartigen Elfenkönigs zu retten? Dazu muss er es erst einmal schaffen, den riesigen Grimwald mit all seinen Widersachern und weiteren unerwarteten Gefahren zu überwinden; den Wald, aus dem vor Jahren bereits sein Vater nicht mehr wiederkehrte. Denn der Grimwald gibt niemanden mehr her, den er erst einmal gepackt hat … Continue reading


Genre: Märchen, Sagen und Fabeln
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Violetta

Violetta

Klappentext:

Wer bin ich? Dieser Frage muss sich Violetta nach einer Testamentseröffnung stellen, die ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Die alleinerziehende Mutter von Zwillingen ist leidenschaftlich, klug und sehr distanziert. Gerade diese Distanz reizt die Männer, die diese attraktive, anziehende Frau treffen. Sie lässt sich lieben, aber liebt sie auch? Liebt sie die Männer oder nur den Sex? Nur die Vorstellung von Liebe?
Violetta ist eine Frau auf der Suche nach dem richtigen Weg, nach ihrer Identität! Diese Suche führt sie von Hamburg nach Dresden, nach Wien, und in die Toskana. Findet sie ihr Glück da, wo sie es niemals gesucht hat? Wird sie in Lucca, der Stadt der Oper, dem Geburtsort Puccinis, ihrem Schicksal begegnen? 

Rezension

Ach wie schön, einmal so einen Roman zu lesen!
Im Grunde habe ich es nicht so mit Romantik, in dem Fall kommt sie aber so elegant und kitschfrei daher, dass ich mich drauf einlassen konnte. Die Autorin hat ihre Protagonistin, eine schöne (fast zu schöne) junge Frau, Alleinerzieherin von Zwillingsbuben, als äußerlich kühle Person gezeichnet, was ihre Beziehung zu Männern betrifft. Sie kann sich nicht klar für einen der Kerle, die ihr samt und sonders zu Füßen liegen, entscheiden, nimmt aber deren Liebesgaben dennoch an. Sie geht auch gern mit ihnen ins Bett, weil sie ja auch Bedürfnisse hat. 

Und dann erbt sie.
Völlig unerwartet fällt ihr ein Landhaus in der herrlichen Toskana zu, das ist nun der Einstieg für Violetta, ein Familiengeheimnis zu lüften, in dem sie die Hauptrolle spielt. Sie entdeckt unangenehme Parallelen zwischen ihrer Mutter und sich selbst. Damit erlangt sie aber auch besseren Zugang zu ihrer eigenen Person, und Masken fallen, hinter denen sie sich versteckt hat. Sehr schön, die Entwicklung Violettas und ihres weiteren Lebens. 

Ich trau es mich ja fast nicht zu sagen,
aber ich bin an den Zeilen geklebt, wollte unbedingt wissen, was denn nun liebestechnisch endlich zu einem guten (?) Ende kommen kann, bis weit nach Mitternacht. Ein Buch, das bei mir Herzklopfen erzeugt hat, passiert mir selten. Zudem hat mich die liebevolle Beschreibung der Landschaft und das passende Cover erfreut.

Technisch ließe sich aber
ein bisschen was machen, es fehlen manchmal Anführungszeichen bzw. sind falsch gesetzt, etliche Flüchtigkeiten sind mir aufgefallen, mein Lektorenauge sieht das nun mal gleich. Das könnte bereinigt werden. Tut aber der Geschichte selbst keinen Abbruch, ein Buch fürs Herz.

Ich empfehle es sehr gern! 

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Genre: Liebesroman
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Der Druckbuchstabe

Johannes Gutenberg gilt als Erfinder der Buchdruckkunst. Sein Verfahren, bleierne Druckbuchstaben zu verwenden, wurde über 500 Jahre benutzt. Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ersetzte Fotosatz und digitale Technik das Gutenberg´sche Verfahren.

Die Publikation ist nach einem bestimmten Schema aufgebaut. Auf den Seiten mit den geraden Ziffern gibt es einen Holzschnitt zu sehen. Auf den gegenüberliegenden Seiten mit den ungeraden Ziffern wird in Versform der dazugehörige Beruf beschrieben. Die Texte sind in Altenburger Gotik geschrieben, für den modernen Leser also gewöhnungsbedürftig.

Die Berufskundler in der Arbeitsverwaltung mögen die Hände ob dieser Vorgehensweise zusammenschlagen. Zu unwissenschaftlich und ungenau wäre für sie die Vorgehensweise. Der interessierte Leser wird aber eine angenehm gestaltete Beschreibung vorfinden, die ihm einen historischen Beruf näherbringt.


Genre: Kulturgeschichte
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Wie Phoenix aus der Asche

Die „Deutsche Kurrentschrift“ und die „Offenbacher Schrift“ sind Beispiele für die gebrochenen Schriften. Es gibt sie sowohl in gedruckter wie in Schreibschrift.

Hier liegt Heft 14 der Schriftenreihe des Bundes für deutsche Schrift und Sprache vor. Es beschreibt insbesondere die geschichtlichen Zusammenhänge, wie früher geschrieben wurde. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem 20. Jahrhundert. In Randbereichen wird auch auf Schreibvereine sowie Schreibmaschinen und Computer eingegangen.

Man kann die Beschäftigung mit historischen Schrifttypen als amüsantes Hobby bzw. Tätigkeitsschwerpunkt für Germanisten und Philologen abtun. Eine lebenspraktische Bedeutung hat sie für viele Menschen nicht.

Gleichzeitig ist es aber bedauerlich, daß so kulturelles Wissen verlorengeht. Wer will in Zukunft noch älteres Schriftgut entziffern können, wenn heute nicht das entsprechende Fachwissen an die nachwachsenden Generationen weitergegeben wird.


Genre: Kulturgeschichte
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Die Reise nach Jerusalem und 21 Siegerist-Kurzgeschichten

Jerusalem ist als Stadt Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen wichtig. Bedingt durch die biblischen Geschehnisse nennen Juden wie Christen gleichermaßen Israel das Heilige Land. Und auch wenn Jerusalem nicht im Koran vorkommt, ist Jerusalem auch für die Muselmanen eine heilige Stadt.

Jeder Fünfte der rund 8 Millionen EInwohner Israels ist Araber. Demgegenüber ist die jüdische Bevölkerung ihrer feindlich gesinnten umwelt technisch, militärisch und finanziell überlegen.

Das Buch ist nur schwer einzuordnen. Ein Reisebericht ist es nicht. Genausowenig wie ein politikwissenschaftliches oder religiöses Fachbuch. Es bietet Lebenserinnerungen von Siegerist – in Kürzestform.

Im ersten Teil des Buch bietet Pietrek ebenfalls Kürzestgeschichten, fast schon Episoden. Nach eigenen Angaben ist er mit Gruppen der Deutschen Konservativen im Gelobten Land gewesen. Sind die Geschichten real? Oder fiktiv-bellestristisch? Für den unbedarften Leser ist nur schwer erkennbar, ob hier jemand aus eigener Anschauung berichtet oder Texte zu Unterhaltungszwecken dargeboten werden.

Pietrek ist nicht nur katholischer Priester und Pfarrer, sondern auch in der christlich-fundamentalistischen Splitterpartei „Christliche Mitte“ aktiv. Da fällt es schon angenehm auf, daß er mal nicht gegen Moslems, Homosexuelle und sonstwen quertreibt.


Genre: Erfahrungen
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Das neue Plenargebäude des Hessischen Landtags

Der Hessische Landtag ist die oberste Volksvertretung des westdeutschen Binnenlandes. Die vorliegende Publikation im Broschürenformat beschreibt die Planungen für das heute genutzte Gebäude, seine Architektur, Bauphase, Eröffnung und die enthaltene Kunst.

Auf den ersten Blick mag dies wie eine Hochglanz-Selbstberäucherung erscheinen. Warum also auf eine solche Publikation eingehen? Der Grund dafür ist sicherlich sehr einfach. Die Bürger vor Ort in Hessen erhalten so einen Überblick darüber, wie Landespolitik bei ihnen in Hessen funktioniert. Und da der Landeshaushalt auch Politik in Zahlen darstellt, sollen die Steuerzahler in Hessen schon einen Einblick davon bekommen, wofür ihr Geld ausgegeben wird.


Genre: Dokumentation
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100 Jahre Nivea Creme

Die Nivea-Hautcreme ist ein Klassiker und eine Hautcreme aus dem Hause Beiersdorf. Wer hat dieses schneeweiße Produkt erfunden? Wie hat es den Weg zum Erfolg gefunden? Wie konnte das Hautpflegeprodukt die Herzen der Kunden erobern?

In diesem Buch steht mal nciht die Geschichte eines Unternehmens, sondern eines seiner erfolgreichen Produkte im Visier der Autoren. Viele historische Dokumente und Bilder werden dafür bemüht. Natürlich wird so (auch) Werbung für ein Unternehmen und sein Produkt gemacht.

Für den Leser bietet das Buch so ganz nebenbei auch eine Reise in die eigenen Erinnerungen. Man ist ja schließlich tagtäglich von Werbung umgeben…


Genre: Dokumentation
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Der heilige Norbert von Xanten und die Prämonstatenser

Norbert von Xanten lebte Ende des 11. / Anfang des 12. Jahrhunderts. Als Kind der damaligen Reformationsbewegung gründete er den Prämonstatenser-Orden, den es auch heute noch gibt. Pater Horstkötter stellt das Leben Norberts vor.

Es bleibt dabei nicht nur bei den kirchengeschichtlichen Ausführungen. Es gibt auch einen Blick in die Gegenwart. Die Ausführungen sind nicht an einen einzelnen Ort – etwa eine Abtei – gebungen, sondern geben einen allgemeinen Überblick über Norbert, sein Werk und den Orden und seine geistig-geistlichen Inhalte.

Die Ausführungen werden durch Farbfotos ergänzt.


Genre: Dokumentation
Illustrated by Selbstverlag

Herbert

Zbigniew Herbert (1924 – 1998) ist ein polnischer Schriftsteller, der bei uns in (West-)Deutschland so ziemlich unbekannt sein dürfte. Mit dem Zbigniew-Herbert-Jahr 2008 wollte ihm die polnische Regierung ein Denkmal setzen.

Mit der vorliegenden Broschüre nutzt sie die Gelegenheit, eine Einführung in die Biographie und das literarische Schaffen des Dichters einzuführen.

Ein solches Werk kann natürlich nur ein Appetithäppchen sein, das zum eigenständigen Weiterlesen anregt. Zum Glück gibt es Literaturempfehlungen, die hoffentlich auch im Buchhandel erhältlich sind.


Genre: Biographien, Memoiren, Briefe
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Investitionen in die Zukunft

Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Duisburg gibt die Schriftenreihe der Duisburger Denkmalthemen heraus. Dies hier ist deren Nummer 9.

Sie stellt eine historische Abtei im (heutigen) Nordteil Duisburgs vor, die in unseren heutigen Tagen eine Renaissance erlebt und auf dem guten Wege ist, wieder ein geistig-geistliches Zentrum zumindest für die örtlichen Katholiken zu werden.

In dem vorliegenden und hier besprochenen Heft wird im Wesentlichen die Siedlungs- und Baugeschichte der Abtei Hamborn sowie die Erweiterung des Klosters und seine Renovierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschrieben.

Dabei stehen nicht so sehr theologische Fragestellungen im Vordergrund. Eher weltliche, architektonische wie bauliche Gesichtspunkte werden behandelt, denkmalschützerische Gesichtspunkte sind wichtig.

Heimatforscher werden ihre helle Freude an dem Heft haben, zumal dann, wenn ein kirchlich-katholisches Interesse hinzukommt.


Genre: Dokumentation
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Prämonstratenser-Abtei Hamborn

Die Prämonstatenser-Abteil ist ein kirchlich-katholisches Zentrum im nördlichen Duisburger Stadtteil Hamborn. Seine Geschichte reicht bis ins 1. Jahrtausend nach Christus zurück.

Horstkötter beschreibt – wie es sich für einen klassischen Kunstführer gehört – die Geschichte des Gotteshauses sowie des Stadtteils, die Architektur und Innenausstattung, wozu auch die Sakralgegenstände gehören.

So entsteht ein guter Eindruck von dem klösterlichen Leben, das sich inzwischen zu einem kulturellen Leben im Norden Duisburgs entwickelt hat. Die Ausführungen werden von diverse Fotographien ergänzt, so daß der Leser auch einen optischen Eindruck von dem Gebäude bekommt.

Hier liegt gute, duisburgbezogene Literatur vor. Hinsichtlich Aufmachung und Inhalt erinnert sie an die Hefte, die etwa beim Deutschen Kunstverlag oder Schnell & Steiner Verlag erhältlich sind.


Genre: Dokumentation
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Stipendium Vordemberge – Gildewardt

Hier liegt ein Ausstellungskatalog vor. Die dazugehörige Kunstpräsentation war vom 12.10. – 18.11.2014 im KiT am Rande der Düsseldorfer Altstadt zu sehen.

Das Katalog stellt die beteiligten Künstler anhand ihrer Biographie, zumeist auch anhand eines Fotos und anhand einer künstlerischen Annäherung vor. Außerdem werden die ausgestellten Kunstwerke gezeigt.

Unter formalen Gesichtspunkten liegt hier ein durchschnittlicher Ausstellungskatalog vor.


Genre: Dokumentation
Illustrated by Selbstverlag Düsseldorf