Florian Langenscheidt

Wörterbuch des Optimisten

Heyne, München 2008

Florian Langenscheidt

Wörterbuch des Optimisten


Angesichts der Finanzkrise stellt sich derzeit in Deutschland selten jemand die Frage nach dem Anspruch, hoffnungsfroh in die Zukunft zu blicken. Ein Recht auf Optimismus und Glück ist leider nicht einklagbar. Jedoch sollte man auch in Krisenzeiten stets ein Fünkchen Hoffung bewahren, sich an kleinen Dingen freuen können und niemals den Mut verlieren für die Dinge, die einem am Herzen liegen, zu kämpfen.

Wann ist jemand Optimist? Nach geläufiger Ansicht ist es derjenige, der das Glas Wasser als halb gefüllt anstatt halb leer ansieht.

Langenscheidt, selbst bekennender Optimist, hat in diesem Wörterbuch 66 Stichwörter aufgelistet, die sein Lebenscredo umschreiben. Da finden sich Begriffe wie Altern, Familie, Gesundheit, Neugier ebenso wie Tierliebe, Essen und Trinken und natürlich Ziele.

Langenscheidt versteht es, diese Begriffe pointiert, durchaus differenziert und weise mit Leben zu füllen. Wie betrachtet ein Optimist die Welt und warum lohnt es sich trotz allem, heutzutage ein Optimist zu sein?

Langenscheidt erwähnt auch die Schattenseiten des Lebens in seinem Plädoyer, vorrangig will er den Leser aber zu einer optimistischen Lebenseinstellung und zu mutigem Handeln inspirieren, wie er es im Vorwort des Buches sagt.
Dies gelingt ihm, denn dieses kleine als Geschenkbuch erschienene und mit feinen Illustrationen versehene Büchlein besticht durch eine ausgeprägte Vielfalt an Ideen für eine optimistische Lebenseinstellung.
Ann-Christin Weber am 01.11.2008

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