80 Jahre Marvel

Der vorliegende Band der Reihe „80 Jahre Marvel: Die 2010er – Das Zeitalter der Legenden“ wird von folgenden Superhelden-Charakteren bestritten: Captain Marvel, Iron Man, Ms. Marvel Kamala Khan, Spider-Gwen, Spider-Man, Squirrel Girl, Thanos, u.v.a.m. Der vorliegende Band ist der finale Band der achtbändigen Reihe, der einen Überblick über 80 Jahre Marvel lieferte.

Superhelden alt und neu

Die legendären Marvel-Helden sind längst in den Kinos gelandet, aber längst ist auch eine neue Generation an jungen Heroen herangewachsen. In die Fußstopfen von Ikonen wie Iron Man, Spider-Man, Captain Marvel und Thanos traten etwa Neulinge wie Spider-Gwen, Squirrel Girl oder Ms. Marvel Kamala Khan. Der vorliegende Band zeigt, was sich in den letzten 80 (!) Jahren in der Comic-Welt alles getan hat. So verwundert es etwa wenig, dass es längst auch einen afroamerikanischen Spiderman gibt, der ähnliche Selbstzweifel hegt wie sein Vorbild Peter Parker. Auch sein Vater hasst ihn, meint er bei seinem ersten Auftritt und springt über die Häuserfassaden wie ein Spinne. Besonders modern mutet der Zeichenstil von Deconnick/Soy an, die in „Earth Mightiest Hero Captain Marvel #1“ eine weibliche Heldin präsentieren, die in einem Zweikampf mit Spiderman mehr als nur die Luftgrätsche beherrscht. „Und wir werden genau die, die wir immer sein wollten.“ Superhelden müsste man hier noch hinzufügen.

Sein Freund Harry

Auch Spider-Gwen ist ein Kind ihrer Seite. Als vermeintliches Rrriot-Girl spielt sie in einer Band an den Drums und versucht sich an den Takten zu „Face it tiger, this is your shot! It’s all you got!“ Latour/Rodriguez/Renzi kreieren ein modernes Abenteur, das durch seine Farbwahl und den Zeichenstil, sicherlich auch in 80 Jahren noch für Aufsehen sorgen wird. Mystischer – und weniger popkulturell – geht es dafür in „The World’s Greatest Super Hero!The Amazing Spider-Man“ von Slott/Camuncoli/Smith/Gracia zu. Ein paar ägyptische Heilige vergreifen sich im Ton und ausgerechnet Harry Osborn – der Goblin – heuert als Sekretär von Parker Industries an. Die Flamme der Fantastischen Vier kann die Veränderungen im ehemaligen Gebäude der F4 nur schwer fassen, aber er kriegt sein Feuer doch wieder unter Kontrolle. „Er glaubt an mich. Ich bin für ihn kein Osborn…Nur Harry.“

Zeichner: Chris Samnee, Mike Deodato Jr., Sara Pichelli
Autor: Brian Michael Bendis, Dan Slott, G. Willow Wilson, Jason Aaron, Kieron Gillen

80 Jahre Marvel: Die 2010er – Das Zeitalter der Legenden
Storys:Ultimate Comics Spider-Man (2011) 7; Captain Marvel (2012) 1; Iron Man (2012) 1; Guardians of the Galaxy (2013) 4; Edge of Spider-Verse (2014) 2; Ms. Marvel (2014) 12; Amazong Spider-Man (2015) 3; Mighty Thor (2015) 5; Black Panther (2016) 1;Unbeatable Sq
Thema:Superhelden
Weiterführende Links zu „80 Jahre Marvel: Die 2010er – Das Zeitalter der Legenden“
26,00 € *
2019, Hardcover, 252 Seitenzahl
ISBN: 9783741613487


Genre: Comics, Jubiläum, Marvel
Illustrated by Panini Comics

Batman: Odyssee

Batman: Odyssee

Batman: Odyssee. Batman mit einer Schusswaffe in der Hand? Autor und Zeichner in Personalunion. Neal Adams hat mi „Odyssee“ ein Werk geschaffen, das Batman in eines seiner wildesten Abenteuer entführt. Und das alles komplett in einem Band. Die Odyssee lässt Batman auf Talia al Ghul, den Joker, Man-Bat, Aquaman, Deadman und den Batman einer vergessenen Welt treffen. Und natürlich kommt eines von Batmans weiteren düsteren Geheimnissen ans Tageslicht der Bathöhle. Wenn es dort welches Gäbe.

Batman Odyssee: Das Gesetz des Zufalls

Zum ersten Mal in einem Komplettband mit bisher unveröffentlichtem Skizzenmaterial wird dieser 364 Seiten starke Band von Panini veröffentlicht. Neil Adams hatte zwischen 2010 und 2012 das Leben von Batman für die Moderne und das neue Millenium neu definiert. Ra’s al Ghul ist ebenso seine Schöpfung, wie seine exotisch-erotische Tochter Talia, die zudem noch mit Batman in einer Beziehung steht. Auch wenn diese noch näher zu definieren wäre. Aber das übernimmt u.a. der vorliegende erstmals als Gesamtausgabe erschienene Band. Vor dem „Gesetz des Zufalls“ ist auch Batman nicht gefeit, denn gleich auf den ersten Seiten durchbohrt eine Kugel seinen rechten Arm. Ob das an seinen im weiteren geäußerten Selbstzweifeln liegt? „Meine Ausrede war, dass alles zu viel und –verwirrend geworden war. Tatsächlich hatte ich Selbstzweifel. (…)Ich hatte meine Hausaufgaben nicht gemacht und irgendwie alles zerstört.“

R.I.P. im Kampf gegen Clowns

„Du sagst, ich hätte mein ganzes Leben mit dem Kampf gegen Clowns verschwendet?“ Der Vater von Talia und Batmans Vater hatten gemeinsam Geschäfte gemacht. Und auch das will ans Licht. Denn Batmans Selbstzweifel beruhen eigentlich auf der Idealisierung seiner toten Eltern. Denn auch diese hatten Schuld auf sich geladen. Wie alle. Auch Batman: er wirkt auf alle Wahnsinnige, Psychos, Spinner wie ein Magnet. Wegen ihm kommen alle nach Gotham. Die ununterbrochenen Aufschläge von Kugeln auf seinen Körper lassen seinen Körper gyroskopisch herumtanzen und verhindern, dass er auf den Boden geht. Aber die eigentliche Verwundung sind nicht die Kugeln, die auf seinen Körper einprasseln, sondern seine Selbstzweifel. Denn auch Superhelden sind halt nur Menschen. „Was ist schlimmer als einen Wurm in einem Apfel zu finden?“ „Einen halben Wurm zu finden.“

Neal Adams
Batman: Odyssee

Storys: Batman Odyssey II 1-7, Batman Odyssey Vol. I 1-6

2019, Softcover, 364 Seiten

ISBN: 9783741615504
36,00 €
Panini Verlag


Genre: Batman, Comics
Illustrated by Panini Comics

Asterix – Das Geheimnis des Zaubertranks

Nach einem schmerzhaften Sturz von einem Baum merkt der Druide Miraculix, dass er nicht mehr der Jüngste ist. Er fasst den Entschluss, das Geheimnis des Kräfte verleihenden Zaubertranks an einen jüngeren Druiden weiterzureichen. Dadurch soll sich das kleine gallische Dorf auch in Zukunft gegen angreifende Römer zu verteidigen wissen.

Gemeinsam mit den beiden Helden Asterix und Obelix wird ganz Gallien auf links gedreht: Es wird nach einem talentierten Druiden gesucht.

Eine wahrlich schwere Aufgabe, da das Rezept nur in vertrauensvolle Hände gelangen darf. Das ruft einen Erzrivalen von Miraculix auf den Plan, der das Geheimnis vom Kräfte verleihenden Zaubertrank an sich reißen möchte.

Während die Helden gemeinsam mit dem Druiden nach einem Nachfolger suchen, bekommt Cäsar vom Erzrivalen gesteckt, dass dem Dorf der Zaubertranksmeister fehlt. Der Imperator lässt umgehend seine Truppen gegen das kleine gallische Dorf marschieren, welches von den restlichen Einwohnern vehement und unter Einwirkung des Zaubertranks verteidigt wird. Jedoch schwindet der Vorrat des stärkenden  Tranks schnell, und das gesamte Unterfangen gestaltet sich zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

Veröffentlichung

Die Erstauflage von „Asterix – Das Geheimnis des Zaubertranks“ erschien am 7. März 2019 und beinhaltet 48 Seiten als gebundene Ausgabe. Als Vorlage für diesen „Comic“ diente die Verfilmung des gleichnamigen Animationsfilms, der in deutschen Kinos am 14. März 2019 startete.

Die Originalgeschichte von Alexandre Astier, welche für den Film, Roman und diesen „Comic“ Pate stand, hätte den Zauber haben können, eine würdige Fortsetzung der unbesiegbaren gallischen Helden sein zu können. Zeichentechnisch überzeugen die Bilder von Fabrice Tarrin voll und ganz, wobei wir direkt beim Hauptkritikpunkt ankommen.

Wenn dem Leser „Der Himmel auf den Kopf fällt!“

Es handelt sich bei der neuesten Ausgabe nicht mehr um einen klassischen Asterix und Obelix-Comic, sondern um ein Bilderbuch, welches „nur“ noch ein- oder doppelseitige Zeichnungen vorzuweisen hat.

Bei diesen sehr guten Zeichnungen vermisst man schmerzlich typische Elemente wie Sprechblasen (ZACK! BUMM!) sowie aus den Latschen fliegende Römer. Eine genaue Namenszuweisung oder Vorstellung der Helden fehlt darüber hinaus fast komplett. Es wird wohl vorausgesetzt, dass der Leser jeden Akteur kennt und diesen auch einordnen kann.

Story

Die Story hat das Potenzial eines Rohdiamanten, jedoch fehlt es an Parallelen zum realen Leben. Ich hätte mir Namen wir Rationix und Aspirix (beide als Druidennamen zum Beispiel als Anspielung zu ähnlich klingenden Pharma-Riesen) gewünscht. Nach nur 20 Minuten Lesezeit hatte ich den faden Beigeschmack, lediglich ein Script vorgelegt bekommen zu haben, da ich mir selber viele Bilder im Kopf ausmalen musste.

Die Urväter

Der Erfinder und vor gut 43 Jahren verstorbene René Goscinny hätte diese neue Art von Comic sehr wahrscheinlich nicht gemocht. Ebenso sein noch lebender Kollege, Albert Uderzo, der seit 1951 den gallischen Helden von Goscinny Farbe verlieh. Dieser produzierte seit dem Tode Goscinnys die Erzählungen um die beliebten Gallier mit dem 1979 gegründeten Unternehmen „Éditions Albert René“ selber. Dabei wurden die Texte von Uderzo im Vergleich zu denen von Goscinny wiederholt kritisiert.

Im Jahr 2008 veräußerte Uderzo seine Anteile des Unternehmens an den französischen Verlag Hachette. Seitdem begann die qualitative Talfahrt der Geschichten rund um die unbeugsamen Gallier.

Erfinder GOSCINNY und UDERZO werden hier erneut nicht würdevoll vertreten.

Beim Teutates, beim Lesen dieser Geschichte ist mir der Himmel auf den Kopf gefallen.

(Anmerkung: Bei starken Unwettern ist dies das Einzige, was Galliern Angst macht.)

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Genre: Bilderbuch, Comics
Illustrated by Egmont Comic Collection

Aquaman-Anthologie

Aquaman – demnächst im Kino und jetzt schon bei Panini

Am 20. Dezember kommt er in unsere Kinos: Aquaman, der König der größten aller Welten, der Unterwasserwelt! „Man halte sich die Welt vor Augen. Macht man sich ihre Größe bewusst, erkennt man, wie klein man eigentlich ist. Die gewaltigen Ozeane. Ihre Durchschnittstiefe beträgt 4 km, aber an einigen Stellen reichen sie 11 km tief. Sie bedecken fast 361,2 Millionen m2 der Erdoberfläche. Sie sind zwei Drittel des Planeten. Siebenundneunzig Prozent der globalen Biosphäre. Im Vergleich dazu ist ein Mensch ziemlich unbedeutend.“ So steht es jedenfalls in einer der Geschichten dieser Anthologie über den König der Sieben Weltmeere. Und da soll noch einer behaupten, aus Comics lerne man nichts!

Aquaman: Im Kino und in einer Anthologie

Rechtzeitig zum Start des Aquaman-Kinofilms enthält dieser Prachtband die besten und wichtigsten Geschichten aus fast acht Jahrzehnten Aquaman-Historie, denn Aquaman war neben Batman und Superman einer der ersten Superhelden und wurde 1941 – kurz nach den beiden Erstgenannten – von Mort Weisinger und Paul Norris aus der Taufe gehoben. Zuletzt erführ der Beschützer der Ozeane aber auch einige Neuinterpretation und mutierte vom wilden Fantasy-Held bis hin zum grimmigen Kraftprotz der Moderne. Waren die ersten Storys über den Meerkönig noch merklich an ein jugendliches Publikum gerichtet und ließen ihn noch auf Delfinen reiten und mit Walen sprechen, brachte der Relaunch ab den Neunziger Jahren eine Art König Arthur (voller Name: Arthur Curry) im Stile der Sword & Sorcery hervor, der ähnlich einem Thor der Unterwasserwelt sich gegen andere Götter oder Meeresbeherrscher stemmen muss.

Vom Superheld zum König

„Droh mir nicht! Ich bin kein hilfloser Flüchtling auf einem sinkenden Schiff“, ruft Aquaman in einer seiner ersten Abenteuer dem deutschen Nazi-U-Boot-Kapitän entgegen. 1941, als Aquaman erfunden wurde, herrschte Krieg zwischen den USA und dem Deutschen Reich. Aber auch später noch war eine politische Komponente der Storys nicht zu leugnen, hatte Aquaman es doch immer wieder mit einem rachsüchtigen Halbbruder, einem auferstandenen und machtbesessenen Vater und allerhand Intrigen und Verschwörungen zu tun: „Verrat, Machtgier, Geschwistermord“. Aber auch persönliche Verluste wie den Tod seines Sohnes oder die Trennung von seiner Frau Mera muss Aquaman verschmerzen. Eine der besten Geschichten in vorliegendem Band stammt von Gerry Conway/Chuck Conway und handelt von der Gründung der Justice League of Detroit. Sie ist voller street-credibility und slang und sicher nicht jugendfrei, aber voller Gags und Dilemma: kann sich ein Superheld überhaupt ein Privatleben leisten? Natürlich sind auch Peter David und Geoff Johns, die beide den neuen Aquaman erfanden, der nun in die Kinos kommt, in dieser Anthologie vertreten.

Jede Menge Hintergrund-Infos und einige der besten Aquaman-Storys aller Zeiten von den unterschiedlichsten Autoren und Zeichnern und das alles in einem Band: die Aquaman-Anthologie neu bei Panini und demnächst in Ihrem Kino.

Aquaman-Anthologie
2018, Hardcover, 404 Seiten
Storys: More Fun Comics 73; Adventure Comics 174, 260, 269, 444, 452 & 475; Aquaman (Vol. 1) 18, 57 & 63; Justice League of America (Vol. 1) Annual 2; Aquaman (Vol. 5) 2 & 34; Aquaman (Vol. 6) 17 & 18; Aquaman (Vol. 7) 0, 1, 18 & 24; Aquaman: Rebirth 1
35,00 €
Panini Verlag


Genre: Anthologie, Comics, Graphic Novel
Illustrated by Panini Comics

Die Traumfabrik

Die Traumfabrik – Teil 2

Die Anfangstage des Kinos

„Das Kino inspiriert sich am Leben. Warum sollte sich das Leben nicht auch vom Kino inspirieren lassen?“ Der Autor Laurent Galandon und der Zeichner Fréderic Biller haben mit der Reihe „Die Traumfabrik“ eine reizvolle Geschichte aus bunten Bildern erschaffen, die in den 1920ern spielt und deren Ästhetik gut rüberbringt. Die Anfangstage des Kinos sind das eigentliche Thema in das die beiden ihre LeserInnen entführen: Im ersten Teil DIE TRAUMFABRIK 1 drehten Célestin, Constance und Marcel heimlich ihren Film, nachts, wenn das Studio leer war. Für Célestin geht dabei sein Traum in Erfüllung, doch dann werden sie erwischt dabei erwischt und haben Legitimationsprobleme. Die Schauspielerin Véronika Forsans konnte gerade noch Schlimmeres verhindern, aber Célestin fragte sich vor allem: Wer hat ihn und seine Freunde verraten?

„Hurerei für die Augen“

In der vorliegenden Fortsetzung der Geschichte werden die Protagonisten nun sogar verhaftet und die Schauspielerei gerät als „Hurerei für die Augen“ in Verruf. An einer Stelle geht der gutmütige Riese Célestin sogar selbst ins Kino und schaut sich Nanook – die Geschichte einer Eskimofamilie an, ein Film, der kürzlich bei den Wiener Festwochen, quasi 100 Jahre später, sogar mit Live-Musikbegleitung durch Tanya Tagaq gezeigt wurde. Aber das Frankreich der 1920er Jahre, in der Célestin mit seiner Familie auf dem Land aufwächst und in der Kanzlei seines Vaters aushilft hat natürlich auch einen ganz besonderen Reiz. Aber als er aus der Provinz in die Großstadt, um seiner wahren Leidenschaft nachzugehe, muss er auch lernen, dass die Träume des einen, die Albträume der anderen sind.

Für Cineasten und Comicfans

Der Autor Laurent Galandon und der Zeichner Fréderic Biller zeigen in schönen, aufmunternden Bildern, wie sich das Kino nach dem Leben richtet und das Leben nach dem Kino, denn die Träume entstehen schließlich ähnlich, wie die Gedanken: im Kopf. „Die Stumme und der Gauner“ erzählt die Geschichte eines Verrats, der sich freiwillig aufklärt, doch dann erst wirklich in seine Abgründe schauen lässt. Ein Lesevergnügen nicht nur für Cineasten.

Laurent Galandon/ Fréderic Biller
DIE TRAUMFABRIK 2: DIE STUMME UND DER GAUNER
(Originaltitel: La Parole du Muet 2)
2018, HC, 48 Seiten
16,00 €


Genre: Comics
Illustrated by Panini Comics

Prinz Eisenherz: Der Schatz

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Prinz Eisenherz Werkausgabe 91

 

„…und Deine Verbündeten vor der Küste müssen abziehen, sobald sie kein Trinkwasser mehr haben“, grinst der Widersacher von Prinz Eisenherz ihm hämisch ins Gesicht. Der Pirat Strakonus bringt Eisenherz gleich zu Beginn dieses Abenteuers in eine ordentliche Bredouille, denn der Prinz muss sich zwischen der Befreiung seines Sohnes Nathan und der Befreiung von Aleta und ihren Töchtern entscheiden. Doch dann bekommt Prinz Eisenherz unverhofft Schützenhilfe von einer Inselbewohnerin. Die Wahnsinnige Thanaa, die stets von einem schwarzen Panther und einem Leoparden begleitet wird, hasst die Piraten, vor allem aber wegen ihrem Sklavenhandel, den sie als Freie abgrundtief verurteilt.

Aletas besänftigende Umarmung

Ein Zweikampf zwischen Strakonus und Eisenherz endet mit der Gnade des letzteren, denn Thanaa hält ihn davor zurück, noch mehr Rache an Strakonus zu nehmen, es hat ja schon genug Tote gegeben. Aber „Wenn es etwas gibt, das Eisenherz’ Kampfeslust besänftigen kann, dann ist es Aletas Umarmung. Ihre Ankunft hat Strakonus gerettet.“, eigentlich. Die überlebenden Piraten werden mit einem harten aber gerechten Urteilsspruch konfrontiert: entweder auf der Insel zu bleiben oder zu helfen die Schiffswracks zu reparieren und zu den Nebelinseln aufzubrechen, um dort ihr eigentliches Urteil zu erwarten. Wer sich erinnert wie dort mit Piraten umgegangen wurde, als Aleta und Eisenherz noch nicht verheiratet waren, dem wird bange um das Schicksal der Verurteilten. Aber haben sie denn ein anderes Schicksal verdient, nachdem was sie Eisenherz’ Familie alles angetan haben? Natürlich beugen sich alle, nur Strakonus schmiedet weiterhin Rachepläne für seine erneute Meuterei auf den Schiffen Skjalddis und Calypso.

Prinz Eisenherz‘ Tochter auf der Flucht

yeates2Aber auch in dieser Folge der Abenteuer des unsterblichen Helden von Hal Foster muss Eisenherz wieder eine Menge familiäre Probleme bewältigen oder zumindest zu ihrer Lösung beitragen. Als Valeta, seine Tochter, sich bei ihm über Karen, seine andere Tochter, beschwert, greift der Vater beherzt in die Liebesabenteuer seiner Zwillinge ein und spielt dabei den Amor mit dem Liebespfeil. Auch Bukota ist bei diesem Abenteuer wieder mit dabei und als sich auf dem Marktplatz die Händler über seine alte Heimat Ab’Saba und seine Königin Makeda unterhalten wird er hellhörig und die alte Sehnsucht flammt wieder auf. Doch dann schlittert sein Sohn Nathan unversehens in ein anderes Abenteuer, das mit dem seltsamen Artefakt etwas zu tun hat, das Guryan Sur umklammert wie einen Schatz. Ein fremder einäugiger Zauberer taucht auf und behauptet etwas über den verschwundenen Ehemann Karens, Prester John, zu wissen und prompt wird die Familie Eisenherz wieder durch eine anderes Abenteuer auseinander gerissen, ganz so, wie es ihm einst in jungen Jahren die Hexe Hobbit prophezeit hatte: „Du wirst aller Herren Länder sehen, Reiche untergehen und auferstehen sehen, aber Zufriedenheit, das wirst du nie erreichen.“ Wird Eisenherz seine verschollene Tochter und das Artefakt wiederfinden? Wird Karen wirklich zu ihrem Ehemann geleitet? Band 92 ist bereits in Vorbereitung!

Thomas Yeates
Prinz Eisenherz Band 91: Der Schatz
Originalseiten 4053 bis 4098
Aus dem Amerikanischen von Wolfgang J. Fuchs
2017, Carlsen Comics, 48 Seiten
ISBN: 978-3-551-71604-0
12,40.-

 


Genre: Comics, Fantasy, Kulturgeschichte
Illustrated by Carlsen Verlag Hamburg

Lucky Luke: Dicke Luft in Dalton City, Bd. 36 und Band 1

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Durch einen Fehler in einer Telegrafennachricht wird Joe Dalton auf freien Fuß gesetzt. Da seine Brüder nicht im Gefängnis bleiben sollen, befreit er sie und beschließt, zusammen mit ihnen die verwaiste Banditenstadt Fenton Town zu übernehmen und in Dalton City umzubenennen. Um Geld zu verdienen, soll Dalton City an alte, glor- und geldreiche Zeiten anknüpfen. Lucky Luke, den sie gefangen setzen, soll ihnen dabei helfen. Um Schwung in die Stadt zu bringen, engagieren die Daltons eine Cancan-Truppe. Joe will die Leaderin dieser Truppe heiraten, deshalb ein pompöses Fest inszenieren und die Crème de la Crème der Banditenwelt einladen.

Die limitierte Nostalgie-Edition bringt den ersten Band der Serie im Retro-Look von 1972 heraus, zusammen mit einem informativen Vorwort von Volker Hamann, in dem erklärt wird, warum in der deutschen Ausgabe der Bände die ersten 14 Abenteuer „verschwunden“ sind. Die Edition ist eine weitere Hommage an 70 Jahre Lucky Luke im Jahr 2016. Die verschwundenen 14 ersten Bände werden deshalb in der richtigen Reihenfolge wieder aufgelegt. Die Cover dieser Edition sind in der Retro-Optik der Koralle-Ausgaben gehalten und es gibt erstmals eine tatsächliche Bandnummer 1. Ansonsten macht auch dieses „alte“ Abenteuer Spaß zu lesen und ist vom Preis her völlig in Ordnung. Die Anspielungen machen noch mehr Spaß: Lulu Carabine ähnelt z.B. Mae West.


Genre: Comics
Illustrated by Egmont Ehapa

Asterix erobert Rom – Das Album zum Film

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Julius Cäsar hat es satt: Immer wieder werden seine Truppen durch Majestix und sein Dorf verprügelt. Also schlägt er den Galliern eine Wette vor. Wenn sie es schaffen, wie Herkules superschwere Aufgaben für Götter zu bewältigen, streckt Cäsar die Waffen. Wenn nicht, müssen sich die Gallier Cäsar unterwerfen. Majestix nimmt an und entsendet seine besten Krieger Asterix und Obelix, um die Aufgaben zu bewältigen: Die beiden sollen den schnellsten Läufer, den besten Speerwerfer, den besten Judoka besiegen, Unmengen an Essen vertilgen, auf einem geisterhaften Schlachtfeld übernachten, das Haus, das Idioten macht, überlisten, auf dem Olymp den weichsten Weichspüler herausfinden und vieles mehr. Werden die beiden Krieger das schaffen?

Das Album zum Zeichentrickfilm, der vor 41 Jahren erschienen ist, bezeichnet Uderzo in seinem Vorwort als „würdigen Rahmen“. Das Vorwort selbst ist informativ, blickt es doch auf die Entstehung des Filmes zurück und erzählt den LeserInnen, dass Uderzo die damaligen Vorlagen für die Trickfilmzeichner überarbeitet und ein neues Cover gestaltet hat. Das Cover gibt im Hintergrund einen Vorausblick auf die zu bewältigenden Aufgaben. Der Text ist in diese gelungenen Zeichnungen eingefügt. Die Zeichnungen selbst warten u.a. mit witzigen Selbstzitaten auf, wirken sehr dynamisch und arbeiten mit angenehmen Farben. Die Ideen für die Aufgaben selbst sind zeitlos humorvoll, stecken voller Anspielungen auf z.B. die Bürokratur (heute noch so aktuell wie damals) und vermitteln den LeserInnen, dass man mit Selbstbewusstsein, Köpfchen und Humor so ziemlich jede Aufgabe lösen kann und machen einfach Spaß. Der Text liest sich ein wenig gekünstelt an manchen Stellen, fasst aber die Geschichte gut zusammen. Insgesamt gelungen.


Genre: Comics
Illustrated by Egmont Ehapa

Der Papyrus des Cäsar

asterix papyrusCäsar schreibt Geschichte: Sein Werk „Der gallische Krieg“ ist der Renner in Rom und Cäsars „Kommentare zum gallischen Krieg“ soll ebenfalls ein Bestseller werden. Deswegen trifft sich Cäsar mit seinem Verleger Rufus Syndicus. Der rät ihm allerdings, ein Kapitel zu streichen, weil es einen Fleck auf Cäsars glänzenden Lebenslauf schmieren würde: „Rückschläge gegen die unbeugsamen Gallier in Aremorica“ soll aus dem Buch rausfliegen, denn Niederlagen stehen Cäsar nicht. Cäsar und Syndicus haben allerdings nicht mit einem aufrührerischen Gallier namens Polemix gerechnet, der das besagte Kapitel heimlich von einem der stummen Schreiber Syndicus‘ zugesteckt bekommt. Polemix schafft es mit dem Papyrus und den Römern auf den Fersen tatsächlich bis zum Dorf der Unbeugsamen, stellt dort aber fest, dass die Gallier viel mehr an Horoskopen als an Cäsars Literatur interessiert sind. Allein Gutemines Einfluss ist es zu verdanken, dass Asterix, Obelix und Polemix die Schriftrolle zum Karnutenwald bringen, um sie dem alten und angesehenen Druiden Archaeopterix zu überbringen. Der soll sie in der Tradition der Druiden auswendig lernen und von Generation zu Generation weitergeben. Aber nicht nur der Weg dorthin ist abenteuerlich – denn die Römer lauern überall, um die Rolle wiederzubekommen – sondern auch Archaeopterix, da der uralte Druide mittlerweile ein wenig schusselig geworden zu sein scheint.

Beim Lesen des ersten Bandes des neuen Autorenduos Ferri und Conrad – „Asterix bei den Pikten“ – hatte ich noch das Gefühl, dass sowohl der Zeichenstil als auch der Humor vertraut, aber dennoch etwas fremdartig ist. Das ist beim zweiten Band anders, denn sowohl der Zeichenstil als auch der Humor und die Art und Weise, wie die Story aufgebaut ist, haben sich stimmig dem vertrauten Asterix-Universum angenähert. Man merkt fast keine Unterschiede mehr. Zum Humor gehören auch die zahlreichen Anspielungen, die aus den „alten“ Bänden vertraut sind, die aber von Kindern nicht unbedingt wahrgenommen werden müssen, um die Story zu verstehen. Im aktuellen Band z.B. gibt es in der deutschen Übersetzung Anspielungen auf die deutsche Presselandschaft, u.a. „Imago“ für „Bild“ und „Tempus“ für „Die Zeit“. Ein Thema ist auch die schriftliche Überlieferung gegen die mündliche, was im Comic humorvoll und nebenbei kritisch entfaltet wird. Beide Arten der Überlieferung haben ihre Schwächen: Die schriftliche insofern, als man nicht alles glauben muss, was geschrieben steht (Horoskope) und dass man durchaus etwas Schriftliches unterschlagen kann. Außerdem weiß jeder Geschichts- und Theologiestudent, dass die Geschichtsschreibung (nicht nur früher) alles andere als neutral erfolgt. Und die mündliche Überlieferung ist nur dann wahrheitsgetreu und verlässlich, wenn sie nicht wie das Kinderspiel „Stille Post“ abläuft. Denn die alten Druiden leiden durchaus an Vergesslichkeit und darunter leidet wiederum die Weitergabe der Informationen. Da kommen auch die Namen ins Spiel, denn sie sprechen Bände. Polemix ist die Comic-Variante von Wikileaks-Gründer Julian Assange. Die deutsche Übersetzung des Namens spricht für sich, denn Polemix polemisiert gegen das römische Reich und dessen Unterschlagung von Informationen. Den Namen „Syndicus“ könnte man auf zweierlei Arten deuten: Zum einen als Sünder, denn er schlägt Cäsar vor, wichtige Informationen zu unterschlagen und damit die Geschichtsschreibung zu verfälschen. Zum anderen als Syndikat, lateinisch Syndicus (abgeleitet vom griechischen „syndicos“ = Verwalter einer Angelegenheit), als Gruppierung von Personen oder Unternehmen. Syndicus ist Cäsars Berater und Verleger. Der Name des Druiden Archaeopterix könnte man ebenfalls mehrfach deuten: „archaios“ bedeutet im Griechischen „uralt“, was der Druide definitiv ist. „pteryx“ bedeutet im Griechischen „Flügel, Schwinge, Feder“. Wenn man weiß, dass der Urvogel Archaeopteryx eine Übergangsform zwischen Sauriern und Vögeln darstellt, könnte man die Bedeutung des Druiden-Namens weiter ausspinnen, denn der Druide steht auch für die alte Tradition der mündlichen Überlieferung, die allmählich durch die schriftliche (man denke an die Feder im Namen; mit Federn schrieb man früher) abgelöst wird. Außerdem wird die Horoskop-Gläubigkeit der Gallier karikaturhaft auf die Spitze getrieben. Das geschieht auch in Richtung selbst gemachter Prophezeiung, denn wenn man der Prophezeiung glaubt, setzt man sie auch um, wie die Gallier beispielhaft demonstrieren.

Wie man an diesen Beispielen sehen kann, hat der neue Asterix-Band einiges zu bieten: Neben Spannung und Humor eben auch die netten Anspielungen, mit denen man sich als LeserIn durchaus unterhaltsam die Zeit vertreiben kann, v.a. wenn man mit anderen LeserInnen über den Band diskutiert … Kurzum: Gelungen!


Genre: Comics
Illustrated by Egmont Ehapa

Kiki de Montparnasse

Im Paris der 1920er Jahre gelingt es Kiki, dem Elend zu entkommen. In Montparnasse, dem Quartier der Bohme und Genies, wird sie eine der charismatischten Persönlichkeiten der Avantgard. SIe wird zu Lebensgefährtin, Freundin und Muse von Man Ray. Künstler wie Kisling, Foujita, Per Krohg, Alexander Calder, Leger und Utrillo machen sie so unsterblich wie weltberühmt. Heute gilt sie auch als eine der ersten emanzipierten Frauen des Jahrhunderts.

Die Lebensgeschichte von Kiki wird hier in Comic-Form nacherzählt. Leider nur in schwarzweiß und ohne Farbe. Ganz am Ende des Buches gibt es dann eine chronologische Biographie, in der auch Künstler aus jener Zeit vorgestellt werden. Bild- und Textteil ergänzen einander. Das Buch ist ein gut gemachter Beitrag zur Kunst wie Kunstgeschichte, auch wenn Kiki heute in der breiten Öffentlichkeit der Vergessenheit anheimgefallen sein mag.


Genre: Comics
Illustrated by Carlsen Verlag Hamburg

Gonzo

Hunter S. Thompson, der erklärte Anarchist des »New Journalism«, nannte seine Form des Schreibens »Gonzo-Journalismus«, wobei das Adjektiv »gonzo« für bizarr, verrückt, hemmungslos und schräg steht. Er wurde zur Ikone der Beat-Generation und gilt als einer der durchgeknalltesten Autoren, die Amerika hervorgebracht hat.

In dieser Grahic Novel schildern die Comic-Zeichner Will Bingley und Anthony Hope-Smith HSTs Lebenslauf anhand seiner bekanntesten Werke. Nachvollziehbar gelingt ihnen dabei der Balanceakt zwischen Schreib- und Drogenexzessen, Erfindung und Wahrheit, Genie und Wahnsinn.

Monatelang lebte HST unter »Hells Angels«, um ein Buch über sie zu schreiben. Er ging stets voll in seinem Thema auf, er nahm Recherche wichtig und versuchte, mit dem jeweiligen Milieu eins zu werden. In seiner vielleicht bekanntesten Geschichte »Das Kentucky-Derby ist dekadent und degeneriert« besucht er mit einem britischen Zeichner das berühmte amerikanische Derby, um das feiste und verlogene Amerika zu beschreiben. Die Story verläuft turbulent, die Pferde sieht der Berichterstatter überhaupt nicht, da er meistens die VIP-Bar plündert. Er beschreibt, wie einige tausend volltrunkene Trottel »schreien, heulen, kopulieren, sich gegenseitig niedertrampeln und sich mit zerbrochenen Whiskeyflaschen angreifen«. Schließlich versprüht er eine Dose Kampfgas, was zu einem infernalischen Tohuwabohu führt. Dabei ist die vermeintliche Leichtigkeit, mit der die Geschichte daherkommt, Teil der Kunstfertigkeit des Autors und seiner Fähigkeit, sich selbst in seinen Texten zu inszenieren.

Thompson wurde zum Outlaw, weil er die klassischen Werte des »good old America« verhöhnt und zu einem der letzten Freiheitshelden, der sich mit Mitteln von Sprache und Stil gegen Vermassung und Verblödung wehrt und als kreativer Unruhestifter stets im Mittelpunkt seiner eigenen Geschichten steht. Dies wird in der vorliegenden »grafischen Biografie« gut herausgearbeitet.

Besonders aufschlussreich finde ich das Vorwort seines langjährigen Lektor Alan Rinzler, der über die Mühen schreibt, die er mit dem Zusammensetzen der oft nur auf Papierfetzen verteilten Werke HSTs hatte. »Hunter hasste Lektoren«, schreibt Rinzler »und war der schwierigste Autor, mit dem ich je zusammengearbeitet habe.« Dennoch konnte auch er sich dem Sog des Genies nicht entziehen.


Genre: Comics
Illustrated by Tolkemitt Berlin

Tim und Struppi

Hergé, der Vater der legendären Comic-Figuren Tim und Struppi sowie ihrer Freunde und Gefährten Kapitän Haddock, Professor Bienlein, Schulze und Schultze wäre am 22. Mai 2007 hundert Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums gibt Carlsen Comics eine Sonderausgabe des Bandes »Tim in Tibet« als kleinformatiges Hardcover für nur € 3,95 heraus. Dies erlaubt eine Begegnung mit den herrlichen Figuren in einer lobenswert preiswerten Ausgabe.

Der 1983 im Alten von 75 Jahren verstorbene belgische Comic-Autor und Zeichner Hergé, eigentlich Georges Prosper Remi, vollendete insgesamt 23 Bände seiner Erzählungen um Tim und seinen vierbeinigen Begleiter Struppi. Im Durchschnitt arbeitete er jeweils ein Jahr an einem Band. »Tim in Tibet« gilt als Lieblingsalbum des Künstlers, der wie kaum ein anderer die Comic-Kultur des letzten Jahrhunderts prägte, und sie ist eine der großartigsten Geschichten.

In der lebensfeindlichen Gebirgswelt des Himalaya suchen Tim und Kapitän Haddock nach ihrem Freund Tschang, mit dem sie sich in »Der Blaue Lotos« angefreundet hatten. Auf dem Weg nach Europa zerschellte das Flugzeug des jungen Chinesen an einem Berggipfel und stürzte ab. Obwohl es keinerlei Anzeichen gibt, dass jemand diesen tragischen Unfall überlebt haben könnte, spürt Tim die Gegenwart seines Freundes. Unbeirrt setzt er für diese innere Gewissheit sein Leben aufs Spiel …

Die Hergé-Stiftung, die den Nachlass und die Rechte an den Comics verwaltet, verhinderte 2001, dass der Band »Tim in Tibet« in der Volksrepublik China unter dem Titel »Tim und Struppi im chinesischen Tibet« erschien. Dafür wurde der Stiftung im Mai 2006 der »Light of Truth Award« durch den Dalai Lama verliehen.

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Genre: Comics
Illustrated by Carlsen Hamburg