Runaway

Clausgünter Rader, genannt Petty, hat die Nase voll von seinem tyrannischen Alten, der gegen lange Haare und Beatmusik hetzt und seinen Sohn autoritär erziehen will. Der Sechzehnjährige beschließt, von daheim wegzulaufen. Und weil das zu zweit leichter zu sein scheint, überredet er seinen Freund Riemschneider, mit ihm einen Zug nach Hamburg zu besteigen und dort ein neues Leben zu beginnen. Continue reading


Genre: Biographien, Romane
Illustrated by Transit Buchverlag Berlin

Arturo Bandini. Die Trilogie

John Fante steht als einer der Außenseiter unter den amerikanischen Schriftstellern für eine packende, direkte Sprache, die seiner eigenen Lebenserfahrung und -wirklichkeit entspricht. Insofern war es folgerichtig, dass Autoren wie Charles Bukowski und Jörg Fauser ihn zum Vorbild nahmen.

Der Sammelband „Arturo Bandini“ besteht aus drei einzelnen Romanen. Die Übersetzung von Alex Capus beweist das faszinierende Talent Fantes, die eigene Geschichte in Worte zu fassen und zu erzählen. Continue reading


Genre: Biographien, Romane
Illustrated by Blumenbar Verlag

Letzter Bus nach Coffeeville

Hendersons „Letzter Bus nach Coffeeville“ bietet gleich drei Lesarten auf einen Streich. Der Roman ist eine in kurze Biographien gefasste Abhandlung über die Entwicklung alternativer Denkungsarten in den USA, ein sich träge entwickelndes Roadmovie voller Sprachwitz und zugleich eine durchaus bedrückende letzte Reise, die im vollen Bewusstsein der eigenen Endlichkeit angetreten wird. Continue reading


Genre: Roadtrip, Romane
Illustrated by Diogenes

Reichstag for Sale

Dieter Skei ist ein Pleitier und Hochstapler, der mit seinem Freund Danni, einem arbeitslosen Gelegenheitsschauspieler, versucht, den großen Coup zu landen. Dazu hat er die Schnapsidee ersonnen, den Berliner Reichstag an ausländische Investoren zu verscherbeln, um ihn danach wieder anzumieten, damit der Bundestag auch weiterhin ruhig schlafen kann. Continue reading


Genre: Romane
Illustrated by Edition Blaes

Nacht des Orakels

Paul Auster »Nacht des Orakels«

Paul Auster beschreibt in »Nacht des Orakels« einen Schriftsteller, der nach lebensbedrohender Erkrankung wieder zurück ins Schreiben finden will. Auf einem Spaziergang durch Brooklyn trifft er auf einen kleinen Papierladen, dessen prachtvoll dekorierte Auslagen ihn locken. Er betritt das Geschäft, schaut sich um und entdeckt ein dunkelblaues Notizbuch portugiesischer Provenienz, das ihn anspricht. Nach ein paar Worten mit dem Geschäftsinhaber, einem alten Chinesen, erwirbt er das Büchlein und beginnt schon bald, darin zu schreiben. Continue reading


Genre: Erzählung, Romane
Illustrated by Rowohlt

Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

»Vielleicht hat mir Hitler das Leben gerettet, damals. Wir hatten gegeneinander gekämpft, ohne uns dabei je direkt gegenübergestanden zu haben. Und als wir uns – Jahre später – trafen, Veteranen nunmehr, Kriegsbeobachter, bekam ich keine Beleidigung, keine Demütigung, keinen Schla, keine Kugel, nicht seinen Hass – nur seine Nummer.« Continue reading


Genre: Romane
Illustrated by Verbrecher Verlag

Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten

Der Hundertjaehrige der zurueckkam um die Welt zu retten von Jonas Jonasson

Sechs lange Jahre, nachdem der Hundertjährige aus dem Fenster stieg und auf wundersamen Wegen und nach absurden Abenteuern ein hübsches Barvermögen sammelte, kehrt Allan Karlsson wieder in die Bücherwelt zurück. In dieser Warteschleife alterte der Hauptheld zum Glück nur ein Jährchen, denn die Story beginnt an seinem 101. Geburtstag, den er auf Bali verbringt. Continue reading


Genre: Humor, Politische Romane, Romane
Illustrated by C. Bertelsmann München

Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Mit seinem eigenwilligen Roman »Ein Mann namens Ove« bewies Fredrik Backman, dass schwedische Autoren viel mehr können als spannende Krimis mit eigener Melodie zu verfassen. 2013 wurde er dafür zum erfolgreichsten Autor Schwedens gekürt. Sein Folgeroman »Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid« stieg auch in Deutschland sofort in die Bestsellerlisten auf, obwohl oder gerade weil Großkritiker vor dem Buch warnen, das ihnen zu schlicht ist. Continue reading


Genre: Humor, Romane
Illustrated by Fischer Taschenbuch Frankfurt am Main

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Dark Matter. Der Zeitenläufer von Blake Crouch

Was wäre wenn? In diese spannende Frage taucht US-Autor Blake Crouch ein, indem er sich des Phänomens der Paralleluniversen annimmt. Er macht es auf spielerische Weise und verlangt keinerlei Vorkenntnisse in theoretischer Physik oder welcher Disziplin auch immer. Das macht den Roman, der zum Science-Fiction-Genre gerechnet werden kann, zu einer angenehmen Lektüre. Doch Vorsicht: Der Stoff hat es in sich! Continue reading


Genre: Romane, Science-fiction
Illustrated by Goldmann München

Tyll – die große Schelmerei

Es scheint viel Geschichte in diesem Buch zu stecken. 30-jähriger Krieg. Der große Gaukler Tyll. Der zweite Prager Fenstersturz. Westfälischer Friede 1648. Genau genommen war‘s das aber auch schon. Denn ein geschichtlicher Roman ist Tyll nicht.

Tyll Eulenspiegel lebte im 16ten Jahrhundert (es existieren Drucke mit Darstellungen aus dem Jahr 1515), also hundert Jahre vor dem 30-jährigen Krieg. Warum Kehlmann die bekannte Figur ins nächste Jahrhundert versetzte, ist nicht nachvollziehbar. Irgendein Rezensent fabulierte von der „Vermessung des Krieges“. Das stimmt schon gar nicht. Denn außer einer Kurzbeschreibung der Schlacht von Zusmarshausen von außen quasi, von zufällig in die Schusslinie geratenen Reitern, die Eulenspiegel eskortierten, beschreibt Kehlmann nicht den Krieg. Er schwadroniert zwar darüber, wer aller Schlachten erlebt hatte, diese aber dann nicht in Worte zu fassen vermochte, schildert allerdings selber schon gar keine Schlacht. Und so wie er darüber hinwegseiltanzt, die Schlacht zu beschreiben, jongliert er mit Versatzstücken des Krieges, erfasst ihn aber nicht. Nun, den 30-jährigen Krieg zu beschreiben – noch dazu in einem Roman – ist wohl ohnehin unmöglich. Krieg generell in seiner Brutalität und Unmenschlichkeit zu zeigen, mag vielleicht das Ansinnen eines Pazifisten sein und scheint damit berechtigt. Kehlmann beschreibt aber keine Schlacht, auch nicht den Krieg, einzelne Episoden draus zwar, wie er sie für seine Story braucht – so etwa erzählt er die Geschichte vom Winterkönig, der quasi als Auslöser des Krieges gehandelt wurde, doch die Hässlichkeit des Krieges ermisst er nicht.

Tyll wird in fast allen Episoden implementiert, hat aber wieder keine erklärbare Funktion außer vielleicht geschmeidiger Kitt zu sein… Grauen versucht Kehlmann sehr wohl zu bezeugen – allerdings eher der Zeit, des Äons, in der dieser Krieg tobt.
Und das gelingt ihm drastisch: der Vater von Tyll Eulenspiegel, Claus, wird von päpstlichen Beauftragten auf deren Durchreise der Hexerei überführt, und hingerichtet. Die Grauen der Inquisition, der Hexenverfolgung, der Folter und der frömmlerischen Teufelsangst werden akribisch dargestellt. Speziell der irrwitzige Aberglaube thematisiert, den sich, Kehlmann nach, sowohl der Hexer – der eigentlich nur einige magische Sprüche vor sich hinmurmelt, auch Flüche ausstößt, jedoch ebenfalls Kranke heilt – als auch dessen Richter teilen. Das pikante an der Sache: Einer der Ankläger ist Anastasius Kircher, ein hoher päpstlicher Würdenträger, der von Kehlmann als lächerlicher, synkretistischer Scharlatan hingestellt wird, schrieb der doch über Drachen, die Pest, den Magnetismus und Hieroglyphen und sonst noch tausend Dinge. Kehlmann überführt ihn des Glaubens an die Analogien, an den Zusammenhang der Dinge und der Welt, die ihn auf haarsträubende Abwege führte, etwa dass Drachenblut die Pest besiegen würde. In einigen Belangen stimmt Kehlmanns Urteil offenkundig, anderseits war Kircher der Erste, der Blut unter einem Mikroskop untersuchte, der gegen Pest Isolation und Hygiene empfahl, und der eine Grundlage für die spätere Entschlüsselung der Hieroglyphen schuf. Kehlmann erwähnt den Heroen der anschließenden Epoche nicht – obwohl er Tyll leicht auf einem Bein in diese hinüberhüpfen hätte lassen können – aber es soll uns reichen, wiederholt zu bekommen, wie finster und dumm das Mittelalter war, wie bigott und abergläubisch, jeglicher Vernunft abhold. Nein: das ist ja nicht Mittelalter, sondern Frühbarock, die Neuzeit bereits im Jugendalter, in der Hexen verbrannt werden, sie der Häresie angeklagt, gefoltert und ausgelöscht werden. Mit ihnen die mittelalterliche Medizin, die Kräuterkunde und das Wissen von den Geistwesen – wie es Schamanen und Schamaninnen weltweit noch heute tradieren. Und nun beginnt das Zeitalter Descartes: Ich denke also bin ich. Mit der kartesischen Wende trennt Wissenschaft Geist vom Körper, die Seele von der Welt, den Verstand vom Leib. Und wir sind in der analytischen Welt: der Epoche des Intellekts, in der alles und jedes unter dem Mikroskop zerstückelt wird, aber es findet sich keine Seele und schon gar kein Gott; vielleicht die eine reine Wahrheit: Es gibt keinen Gott neben dem allmächtigen Verstand.
Kehlmann scheppert mit der Klingelbüchse voll bekannter Vorurteile über die unaufgeklärte, naive Zeit vor der Moderne, macht Späßchen und Salto Mortali rückwärts – uns zum Gaudium und zum Vergnügen, denn wir, wir wissen, wir sind gescheit, haben Smartphones und Apps und elektrisches Licht. Das Wetter damals um 1648 war furchtbar schlecht – kleine Eiszeit – es regnete dauernd oder schneite, und im Schnee erfror der pestkranke Winterkönig mit Tyll als letztem Gefährten. Aber erstens starb Friedrich von Böhmen nicht wie von Kehlmann eigentlich sehr ergreifend beschrieben, und zweitens war kein Tyll an dessen Seite, weil seit gut hundert Jahren selbst schon verschieden. Und zweitens war das Klima keineswegs so schiach wie von Kehlmann erdichtet (nachzulesen im Werk: 1648 von Heinz Duchhardt). Was will also unser Possenreißer Daniel Kehlmann? Warum greift er zu derart eklatanten Mitteln und stibitzt sich wie Max und Moritz die Buchteln Ereignisse aus zumindest einem Jahrhundert zusammen, um diese quasi-synkretistisch zusammenzugießen – wie die Stahlkugeln für die Kanonen im 17ten Jahrhundert?

Die Antwort gab ich Schelm bereits zuvor. Kehlmann ergötzt sich für uns über die Epoche des Synkretismus, des Glaubens, alles hinge irgendwie zusammen, alles habe Bedeutung und sei letztlich zu verantworten einer letzten Instanz, nämlich Gott gegenüber. Das ist tatsächlich derart amüsant; wir alle wissen doch längst: Gott ist tot, aber Atomstrom, Elektronenmikroskop, Kabel-TV und Coffee To Go hievten unsere heutige Welt aus dem eisigen Morast von Pest, Cholera und Vorurteilen mitten hinein ins Paradies der Glückseligkeit der modernen Menschen und der modernen Ideen, tagtäglich zu überprüfen in den – uns gratis gegebenen – Blättern in den vom Klimawandel erhitzten Bussen und vollgestopften U-Bahnen auf der Fahrt in unsere prekären Jobs.


Genre: Historischer Roman, Romane
Illustrated by Rowohlt

Forderung

Forderung von John Grisham

Drei amerikanische Studenten stecken in der Scheiße. Sie wollten Jura studieren und stinkreiche Anwälte werden. Dies ist in den USA ohne finanzielle Mittel jedoch kaum zu verwirklichen, und so landen sie am unteren Ende der universitären Bestenliste an der privaten »Foggy Bottom Law School«, einem Institut niedrigsten Niveaus, dessen Ausbildung gerade gut genug ist, um als Assistent besser qualifizierter Anwälte ein mageres Auskommen fristen zu können. Keinesfalls reicht es, um die enormen Kredite abzuzahlen, die jeder von ihnen aufgenommen hat, weil er auf die bunten Hochglanzbroschüren der Hochschule, die allen Absolventen tolle Jobs mit satten Gehältern suggerierten, hereingefallen war. – Soweit die Ausgangssituation von John Grishams Roman »Forderung«. Continue reading


Genre: Justizthriller, Romane, Thriller
Illustrated by Heyne München

Nie weit genug

Aus einem kleinen Kaff im Sauerland bricht die 21-jährige Marleen Richtung Kanada auf, um ihre Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer zu stillen. Ihre Reisetasche birgt ein paar Klamotten, ein Ticket nach Vancouver, eine bescheidene Barschaft und ihren Talisman, einen roten Granat. Dieser Granat soll sie auf ihrer Reise in die unbekannte Ferne beschützen und ihr Glück bringen. Continue reading


Genre: Biographien, Erfahrungen, Frauenliteratur, Romane
Illustrated by Selbstverlag

In all den Jahren

In all den Jahren Elsa ist Schauspielerin und lebt in München. Untypisch für ihr Metier gehört sie eher zu den Schüchternen und wartet auf ihren großen Durchbruch – wo auch immer der herkommen soll. Solange hält sie sich mit Synchron-Sprechrollen über Wasser. Eines Tages lernt sie Finn kennen, ihren neuen Nachbarn und erfährt direkt mehr über ihn, als sie wissen will.

Denn bei diesem ersten Kennenlernen steht Finn so vor ihr, wie der Herr ihn schuf.  Finn ist Maler und die Muse küßt ihn halt in unbekleidetem Zustand eher. Meint er. Dummerweise hat er sich aber selbst ausgesperrt und so bleibt Elsa nichts übrig, als den nackten Finn in ihre Wohnung zu lassen und Rettung herbei zu telefonieren. Dieser ersten Begegnung folgen weitere und so langsam werden aus Nachbarn Freunde. Allerbeste Freunde. Die Sorte Freunde, denen man alles erzählt, mit denen man alles teilt, von denen man sich den Kopf halten lässt, wenn man sterbenselend über der Schüssel hängt und die auch über Nacht bleiben, wenn die Welt mal wieder gemein zu einem ist.

Diese Sorte Freunde werden Elsa und Finn, aber mehr ist da nicht. Weiß man doch, wie schnell Beziehungen kaputt gehen. Da bleibt man lieber bei der Freundschaft. Denn die ist für ewig. Und wenn der mittlerweile gemeinsame Freundeskreis noch so oft insistiert, die Beiden wären das perfekte Paar – Elsa und Finn bleiben in all den Jahren standhaft. Durchgehend. Naja, fast. (Einmal spielt auch ein anderes standhaft eine Rolle. Aber mehr soll hier nicht verraten werden.)

Barbara Leciejewski schildert das Auf und Ab dieser ungewöhnlichen Freundschaft über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten. Sie erzählt von gut 20 Jahren ganz normalem Leben und streift dabei ganz en passant Themen der Zeit. Historische Ereignisse und deren Auswirkungen auf einzelne Schicksale sind mit eingewoben, sie widmet sich Themen, mit denen sich sicher auch viele ihrer Leser im Laufe ihres Erwachsenenlebens auseinandersetzen müssen wie Pachtworkfamilien, Alzheimer und Pflege älterer Angehöriger. Dazu gibt sie Einblicke in das Künstlermilieu der bayerischen Metropole, dankenswerterweise nicht in die exaltierte Schicki-Micki-Bussi-hier-Bussi-dort Welt, sondern in die Welt der eher wirklich kreativ Schaffenden.

Ihre Figuren sind allesamt liebenswert mitsamt ihrer größeren und kleinen Macken und decken eine große Bandbreite ab. So ziemlich jeder wird wohl einen Charakter finden, mit dem er sich identifizieren kann.  Zugegeben – der Plot erinnert an einen der größten Kinoerfolge der Neunziger, keine Frage. Elsa und Finn sind sowas wie Harry und Sally für die hippe deutsche Stadtbevökerung des 21. Jahrhunderts, aber – ihre Geschichte macht Freude und warum nicht? Nach fast 20 Jahren kann dieses Thema ja ruhig mal wiederbelebt werden. Vor allem, wenn es so unterhaltsam und liebenswert gemacht ist.

Ein Buch wie eine Atempause

„In all den Jahren“ ist ein Buch wie eine Atempause – endlich mal ein Gesellschaftsroman, der ohne hysterisches Rumgequake auskommt, der nicht alles bis ins Kleinste ausdiskutiert, sondern einfach erzählt.  Natürlich wird es ab und zu knapp vor kitschig, natürlich spielt die Autorin mit Klischees, das soll gar nicht verschwiegen werden. Aber sie tut es mit Stil und Herzenswärme. Die Charaktere sind allesamt liebevoll entwickelt, auch die in den Nebenrollen und nichts wird einfach in 08/15 Textbausteinen abgewickelt, wie man es sonst auch schon mal gerne bei Liebesromanen findet, die schnell aus der Feder geschüttelt werden, um eine Leser-Erwartung zu bedienen.

Wie die Autorin auf ihrer Webseite erzählt, hat sie in einigen Brot – und Butter Berufen gearbeitet, bevor sie sich entschloss, ihre Selbstzweifel zu ignorieren und auf ihr Herz zu hören, um Schriftstellerin zu werden. Mittlerweile sind 5 Bücher erschienen, einige erst Jahre nach Entstehung, das fünfte „Versuchen wir das Glück“ gerade eben.  Ihre Bücher erscheinen sowohl gedruckt als auch in der Kindle-Edition, sind aber noch nicht so ganz dem Status Geheimtipp entwachsen. Aber hinter den Autorinnen, die in diesem Genre gefeiert werden, braucht Barbara Leciejewski sich meiner Meinung nach nicht zu verstecken. Ich habe In all den Jahren mit Bedauern ausgelesen und ganz ungerne den Freundeskreis um Elsa und Finn verlassen. Mir hat die Autorin ein paar schöne erholsame Stunden geschenkt. und dafür dürfte es sich doch schon gelohnt haben, Selbstzweifel über Bord zu werfen.


Genre: Gesellschaftsroman, Liebesroman, Romane
Illustrated by Acabus